Ghana ging durch ein frühes Tor von Kevin Prince Boateng in der 5.Minute mit 1:0 in Führung. Das besondere an diesem Treffer war, dass es für Ghana das erste aus dem Spiel heraus entstanden Tor war. Ähnlich wie schon gegen England und Slowenien mussten die US-Boys einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Von daher hätte man eigentlich mit einem frühen Tor für Ghana rechnen können.

Doch da war ja noch die 2.Halbzeit, in der bekanntlich die US-Soccer in den bisherigen Partien immer aufgedrehten hatten. So war es auch diesmal. Die US-Soccer kamen sehr schwungvoll aus der Kabine und machten von Beginn der zweiten Hälfte an gehörig Druck auf das ghanaische Tor. Mitten in der Sturm und Drang Phase von den Nordamerikanern kam es dann auch in der 61.Minute zu dem berechtigten Foulelfmeter für die USA. Abwehrspieler Jonathan Mensah hatte Clint Dempsey im Strafraum von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte der sonst im Spiel eher blaß gebliebene Landon Donovan sicher zum 1:1.

Nach dem Ausgleich nahm das Spiel sehr an Qualität ab. Die letzte Viertelstunde war gekennzeichnet durch unvollendete Offensivaktionen, die zumeist durch den langsam aber sicher auftretenden Kräfteverschleiß zustande kamen. Und so kam es wie es kommen mußte. Das zweite Achtelfinalspiel endete in der regulären Spielzeit mit 1:1 und das 19. WM-Turnier hatte seine erste Verlängerung.
Interessant fand ich die Einschätzung von Jürgen Klinsmann direkt vor dem Beginn der Verlängerung. Auf die Frage von Florian König, wer denn in der Verlängerung das Rennen machen könnte, antwortete Klinsmann sehr selbstsicher. Für ihn konnte es nur die USA sein (war da der Wunsch Vater des Gedanken !?!), weil angeblich die Ghanaer kräftemäßig zum Ende der regulären Spielzeit hin stark nachgelassen hätten. Das Gegenteil war der Fall. Ghana machte den fitteren Eindruck. Die US-Soccer hatten zum Ende überraschenderweise konditionell stark abgebaut. Da hatte wohl das ständige Aufbäumen in der Gruppenphase ( gegen Slowenien und Algerien) den US-Soccern noch in den Knochen gesteckt.
Man brauchte kein Prophet für sein, um zu erahnen, dass in der Verlängerung Ghana der Herr im Ring sein würde. Das letztendlich der ghanaische Treffer gleich zu Beginn der Verlängerung, nämlich in der 93 Minute, durch Gyan erzielt wurde, hätten wohl trotzallem die wenigsten erwartet. Der Führungstreffer kam sehr früh und die Ghanaer fingen dementsprechend auch an sehr früh auf Zeit zu spielen. Ghana verteidigte den knappen Vorsprung, wenn auch mit teilweise übertriebenem Zeitspiel. Es blieb bei dem knappen Erfolg für Ghana, der im Stadion sowohl von den Ghanaern als auch von den zahlreichen Südafrikanern gefeiert wurde.

Ich muss ehrlich zugestehen. Ich hatte kaum mit einem Viertelfinal-Einzug von Ghana gerechnet. Letzendlich finde ich es für den Turnierverlauf doch schon sehr gut. Wenn schon eine WM auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wird, so soll auch bitteschön eine afrikanische Mannschaft mindestens bis ins Viertelfinale kommen. Alle afrikanische Hoffnungen ruhen nun auf Ghana. Und das zu Recht. Im Viertelfinale geht es nun am Freitag den 02.Juli gegen Uruguay. Uruguay hat zwar im Spiel gegen Südkorea mannschaftlich kompakt gestanden, doch letzendlich waren es die Einzelaktionen von Suarez, die Uruguay das Viertelfinale gesichert haben. Qualitativ dürften die Uru´s ohne Frage besser als die Ghanaer sein. Jedoch ist Uruguay eine durchaus lösbare Aufgabe. Hinzu kommt noch, dass das Spiel im 94.000 Zuschauer umfassenden Soccer-City Stadion in Johannesburg stattfindet. Auf die tatkräftige, mehrheitliche Unterstützung im Stadion dürfte Verlaß sein, sei es auch nur durch das Vuvuzela-Tröten. Vielleicht schafft es ja das erste Mal eine afrikanische Mannschaft ins Halbfinale einzuziehen. Wer weiß !?
So oder so, eins steht fest: Ob es nun Uruguay oder Ghana wird; ein Überraschungsteam wird defintiv im Halbfinale stehen...

Doch da war ja noch die 2.Halbzeit, in der bekanntlich die US-Soccer in den bisherigen Partien immer aufgedrehten hatten. So war es auch diesmal. Die US-Soccer kamen sehr schwungvoll aus der Kabine und machten von Beginn der zweiten Hälfte an gehörig Druck auf das ghanaische Tor. Mitten in der Sturm und Drang Phase von den Nordamerikanern kam es dann auch in der 61.Minute zu dem berechtigten Foulelfmeter für die USA. Abwehrspieler Jonathan Mensah hatte Clint Dempsey im Strafraum von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte der sonst im Spiel eher blaß gebliebene Landon Donovan sicher zum 1:1.

Nach dem Ausgleich nahm das Spiel sehr an Qualität ab. Die letzte Viertelstunde war gekennzeichnet durch unvollendete Offensivaktionen, die zumeist durch den langsam aber sicher auftretenden Kräfteverschleiß zustande kamen. Und so kam es wie es kommen mußte. Das zweite Achtelfinalspiel endete in der regulären Spielzeit mit 1:1 und das 19. WM-Turnier hatte seine erste Verlängerung.
Interessant fand ich die Einschätzung von Jürgen Klinsmann direkt vor dem Beginn der Verlängerung. Auf die Frage von Florian König, wer denn in der Verlängerung das Rennen machen könnte, antwortete Klinsmann sehr selbstsicher. Für ihn konnte es nur die USA sein (war da der Wunsch Vater des Gedanken !?!), weil angeblich die Ghanaer kräftemäßig zum Ende der regulären Spielzeit hin stark nachgelassen hätten. Das Gegenteil war der Fall. Ghana machte den fitteren Eindruck. Die US-Soccer hatten zum Ende überraschenderweise konditionell stark abgebaut. Da hatte wohl das ständige Aufbäumen in der Gruppenphase ( gegen Slowenien und Algerien) den US-Soccern noch in den Knochen gesteckt.
Man brauchte kein Prophet für sein, um zu erahnen, dass in der Verlängerung Ghana der Herr im Ring sein würde. Das letztendlich der ghanaische Treffer gleich zu Beginn der Verlängerung, nämlich in der 93 Minute, durch Gyan erzielt wurde, hätten wohl trotzallem die wenigsten erwartet. Der Führungstreffer kam sehr früh und die Ghanaer fingen dementsprechend auch an sehr früh auf Zeit zu spielen. Ghana verteidigte den knappen Vorsprung, wenn auch mit teilweise übertriebenem Zeitspiel. Es blieb bei dem knappen Erfolg für Ghana, der im Stadion sowohl von den Ghanaern als auch von den zahlreichen Südafrikanern gefeiert wurde.

Ich muss ehrlich zugestehen. Ich hatte kaum mit einem Viertelfinal-Einzug von Ghana gerechnet. Letzendlich finde ich es für den Turnierverlauf doch schon sehr gut. Wenn schon eine WM auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wird, so soll auch bitteschön eine afrikanische Mannschaft mindestens bis ins Viertelfinale kommen. Alle afrikanische Hoffnungen ruhen nun auf Ghana. Und das zu Recht. Im Viertelfinale geht es nun am Freitag den 02.Juli gegen Uruguay. Uruguay hat zwar im Spiel gegen Südkorea mannschaftlich kompakt gestanden, doch letzendlich waren es die Einzelaktionen von Suarez, die Uruguay das Viertelfinale gesichert haben. Qualitativ dürften die Uru´s ohne Frage besser als die Ghanaer sein. Jedoch ist Uruguay eine durchaus lösbare Aufgabe. Hinzu kommt noch, dass das Spiel im 94.000 Zuschauer umfassenden Soccer-City Stadion in Johannesburg stattfindet. Auf die tatkräftige, mehrheitliche Unterstützung im Stadion dürfte Verlaß sein, sei es auch nur durch das Vuvuzela-Tröten. Vielleicht schafft es ja das erste Mal eine afrikanische Mannschaft ins Halbfinale einzuziehen. Wer weiß !?
So oder so, eins steht fest: Ob es nun Uruguay oder Ghana wird; ein Überraschungsteam wird defintiv im Halbfinale stehen...
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