Seit nun sechs Jahren ist Yildirim Demirören Vereinspräsident von Besiktas JK. Doch der gestrige Tag dürfte für Demirören einen besonderen Stellenwert in seiner Präsidentenlaufbahn haben. Demirören konnte gestern bei der Vertragsunterzeichnung von Guti das erste mal in seiner sechsjährigen Amtszeit Liebesbekundungen seitens der eigenen Fans genießen.Mehr oder weniger seit seinem Amtsbeginn war er als Vereinspräsident umstritten und wurde von den meisten Fans nicht akzeptiert. Selbst als die Mannschaft letztes Jahr Meister wurde hatten die Fans auf den Tribünen lauthals Demirören´s Rücktritt gefordert (die von den Tribünen gesendete Botschaft dürfte da wohl in etwa so lauten: "Seht her; Erfolge interessieren uns nicht, wir wollen ihn nicht, daran ändert auch die Meisterschaft nichts). Ob es nun die Transferpolitik, oder aber die allgemeine Vereinsführung von Demirören war, die Fans waren schlicht und einfach mit der Arbeit von Demirören nicht zufrieden.
Das Alles ist Schnee von gestern.
Was sich vor zwei Wochen bei dem Quaresma-Transfer angebahnt hat, ist nun gestern mit dem Guti-Transfer Wirklichkeit geworden. Guti und Quaresma haben in dem Sinne eigentlich das scheinbar Unmögliche geschafft. Demirören wird geliebt. Wie sonst sollte man die positiven Schlachtrufe der tausenden Fans gestern interpretieren ? Oder sagen wir es mal so: Er wird von den eigenen Fans nicht mehr "gehaßt".
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" *Konrad Adenauer*
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen